Vorbericht 3.4.2026



Future Bike Ride, 3.4.2026: Zukunftsfitte Politik jetzt!

Wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Finanzkrise, Inflationskrise, Bildungskrise, Pflegekrise, Gesundheitskrise, Wirtschaftskrise, Demokratiekrise und so weiter prägen tagtäglich die Schlagzeilen. Klimaschutzaktivismus muss sich diesen Tatsachen stellen und darf sich nicht mehr ausschließlich auf direkte Klimaschutzforderungen beschränken. Der „Future Bike Ride“ mit 16 Initiativen steht daher unter dem Motto „Zukunftsfitte Politik jetzt!“. Treffpunkt am 3.4.2026 ist wie bei allen monatlichen Raddemonstrationen von „Radeln For Future“ und „Parents For Future“ um 17 Uhr beim Votivpark.

Als Folge der multiplen Krisen unserer Zeit geraten die Klimakrise und die Biodiversitätskrise in der Wahrnehmung immer mehr in den Hintergrund – politisch, medial, aber auch gesellschaftlich. In der aktuellen Situation darf sich Klimaschutzaktivismus daher nicht nur auf die Klimakrise fokussieren. Damit die Klimakatastrophe noch abgewendet oder wenigstens abgemildert werden kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie auch politische.

Drei Schlüsselkrisen

In Umfragen ist stets eine große Mehrheit von über 80 Prozent für Klimaschutzmaßnahmen b.z.w. nennt die Klimakrise als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Geht es um konkrete Maßnahmen, die den persönlichen Bereich betreffen, formiert sich aber Widerstand. Es wäre die Aufgabe der Gesellschaft, den nächsten Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, anstatt nur im Jetzt zu leben. Fazit: Gesellschaftskrise.

Politisch Verantwortliche machen es sich meistens leicht und blockieren zukunftssichernde Maßnahmen mit Verweis auf mangelnden Rückhalt in der Bevölkerung. Es wäre die Aufgabe der Politik, auch unpopuläre aber notwendige zukunftssichernde Maßnahmen zu erklären und umzusetzen, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben. Fazit: Politikkrise.

Medien übernehmen Aussagen politisch Verantwortlicher oft unhinterfragt und helfen so mit, in der Öffentlichkeit das Bild zu vermitteln, es würde viel gegen die Klimakrise unternommen oder andere Probleme wären langfristig wichtiger. Es wäre die Aufgabe der Medien, Aussagen und umgesetzte Maßnahmen einzuordnen, anstatt nur Polit-PR wiederzugeben. Fazit: Medienkrise.

Abwärtsspirale durch Gesellschaftskrise, Politikkrise und Medienkrise

Die Ursachen von Gesellschaftskrise, Politikkrise und Medienkrise sind vielfältig und teils Folgen sowie Ursachen anderer Krisen. Viele Krisen hängen miteinander zusammen und verstärken sich schlimmstenfalls sogar. Darum kann und darf die Klimakrise nicht einzeln betrachtet werden.

Das Versagen der politisch Verantwortlichen und der Medien bei der Krisenbewältigung und Kommunikation führt zu Politikverdrossenheit. Dadurch haben antidemokratische populistische Gruppen, die simple Lösungen für komplexe Probleme versprechen, leichtes Spiel. Fazit: Demokratiekrise.

Von der Demokratiekrise zur Zukunftskrise

Die Folgen der Demokratiekrise sind global sichtbar. Wo autoritär agierende Bewegungen erstarken oder regieren, kommen Menschenrechte, Frauenrechte, Kinderrechte, Pressefreiheit, Gewerkschaften, soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und so weiter unter Druck. Kurzfristig mögen einige wenige Menschen sogar davon profitieren, langfristig verlieren aber alle. Fazit: Zukunftskrise.

Die Zukunft in die Hand nehmen

Die Zukunft wird Veränderungen bringen. Offen ist, ob Politik und Gesellschaft weiterhin auf Scheinlösungen setzen, die zu noch größeren Krisen und Katastrophen führen, oder ob durch kluge Maßnahmen eine gute Zukunft für alle Menschen ermöglicht wird.

Die Aufgabe der Regierenden ist es, zum Wohle des Landes und der Bevölkerung zu arbeiten. Daran werden insgesamt 16 Initiativen und alle Teilnehmenden mitder „Future Bike Ride“ die politisch Verantwortlichen am 3. April erinnern. Die Route führt darum u. a. am Bundeskanzleramt, Parlament, Rathaus, einigen Parteizentralen und Bundesministerien vorbei – passend zum Karfreitag sozusagen eine moderne Version des Kreuzweges.

Die teilnehmenden Initiativen: Radeln For Future, Parents For Future, Fridays For Future, Teachers For Future, Seniors For Future, BikeBus Österreich, Radlobby Wien, Kidical Mass, Gürtel Liebe, Wir machen Wien, Lobau bleibt!, Extinction Rebellion, Wandern für den Frieden, West Bahn Park jetzt!, West Bahn Park, Umweltinitiative Wienerwald

Sammelpunkt ist ab 17:00 Uhr beim Votivpark. Ab 17:30 radelt der Demonstrationszug in Begleitung der Polizei in gemütlichem Tempo los.

Weiterführende Informationen:
Future Bike Ride – https://radelnforfuture.at/future-bike-ride/
Demokratieschutz für Klimaschutz – https://radelnforfuture.at/gedanken/demokratieschutz-fuer-klimaschutz/

Organisiert/unterstützt von
Radeln For Future – https://radelnforfuture.at/
Parents For Future – https://parentsforfuture.at/
Fridays For Future – https://fridaysforfuture.at/
Teachers For Future – https://www.teachersforfuture.at/
Seniors For Future – https://seniorsforfuture.at/
BikeBus Österreich – https://bike-bus.at/
Radlobby Wien – https://radlobby.at/wien/
Kidical Mass – https://kidicalmass.at/
Gürtel Liebe – https://www.guertelliebe.at/
Wir machen Wien – https://wirmachen.wien/
Lobau bleibt! – https://lobaubleibt.at/
Extinction Rebellion – https://xrebellion.at/
Wandern für den Frieden – https://www.wandernfuerdenfrieden.org/
West Bahn Park jetzt! – https://westbahnpark.jetzt/
West Bahn Park – https://westbahnpark.live/
Umweltinitiative Wienerwald – http://www.aktion21.at/themen/index.php?menu=222


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Flyer „Future Bike Ride“ am 3.4.2026

Teaser „Future Bike Ride“ am 3.4.2026


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Gerhard Allgäuer, 0699 19209080, crowd@radelnforfuture.at